Photovoltaik Kosten & Förderungen in Liechtenstein und der Schweiz

Wer heute in Solaranlagen investiert, sichert sich finanzielle Vorteile und gestaltet die Energiezukunft aktiv mit.
Die Schweiz und Liechtenstein planen ihre Energiezukunft neu, und Sie profitieren direkt davon. Mit Förderprogrammen von Gemeinde, Kanton, dem Land oder Bund, attraktiven Steuerabzügen und neuen Möglichkeiten wie Eigenverbrauchsgemeinschaften. Der Umstieg auf Solarenergie war noch nie so sinnvoll wie jetzt.
Büchel-Hoop ist Ihr PV-Spezialist für Liechtenstein und die Ostschweiz. Beratung, Planung, Montage, Abwicklung von Förderungen – Alles aus einer Hand.
Mit welchen Kosten ist für eine Photovoltaik-Lösung zu rechnen?
Für viele Eigenheime beginnt eine hochwertige Photovoltaik-Lösung bei ca. CHF 15’000 bis CHF 20’000.
Entscheidend ist jedoch nicht allein der Bruttopreis, sondern die effektive Investition nach Förderungen, Steuererleichterungen und langfristigen Einsparungen.
Wer nur auf die Anschaffungskosten schaut, unterschätzt oft das tatsächliche Potenzial moderner Energielösungen.
Preisfaktoren
Der Preis einer Solaranlage hängt in erster Linie natürlich von ihrer Grösse ab. Der Dachaufbau und die Art der PV-Anlage haben ebenfalls einen grossen Einfluss auf die Kosten, weil sie die Kosten für die Unterkonstruktion beeinflussen.
Andererseits sind grosse Anlagen pro Kilowatt installierter Leistung immer günstiger als Kleine, weil ein Teil der Anlagekosten sich durch die Planung, Bewilligung und Inbetriebnahmen ergeben. Diese Kosten sind fast unabhängig von der Grösse der Anlage.
Bauen Sie Ihre Anlage also nicht zu klein, zumal in Zukunft noch weitere elektrische Verbraucher wie z.B. E-Autos dazu kommen werden!
Kosten nach Anlagentyp
Die Investitionskosten einer Photovoltaikanlage hängen wesentlich von der Art der Installation ab. Am wirtschaftlichsten sind in der Regel grosse Aufdachanlagen auf Blechdächern. Die Unterkonstruktion lässt sich effizient montieren und die Kosten für Planung, Bewilligung und Inbetriebnahme verteilen sich auf eine grosse Anlagenleistung.
Indachanlagen sowie Fassadenanlagen sind aufwendiger. Hier ersetzt die Photovoltaikanlage die Dacheindeckung oder wird als Teil der Gebäudehülle integriert. Dadurch steigen die Anforderungen an Planung und Montage, was zu höheren Investitionskosten führt.
Diese Mehrkosten werden jedoch teilweise durch höhere Förderbeiträge ausgeglichen. Gebäudeintegrierte Photovoltaikanlagen auf Dächern und Fassaden werden in der Schweiz stärker gefördert als klassische Aufdachanlagen. Dadurch reduziert sich der Unterschied bei den Gesamtkosten deutlich.
Nicht jede kostengünstige Anlage ist auch die wirtschaftlichste. Wir planen jede Photovoltaikanlage so, dass Investitionskosten, Energieertrag, Eigenverbrauch, Fördergelder und die Architektur des Gebäudes optimal aufeinander abgestimmt sind.
Förderungen in Liechtenstein
Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung werden in Liechtenstein durch das Land und die Gemeinde gefördert.
PV-Fördermodell
Das Modell besteht aus folgenden Komponenten:
- Investitionsförderung
- Vergütung auf Grundlage des marktorientierten Preises (dynamisch, Stundenwerte)
- Ausgleichsbeitrag, sofern eine definierte Mindestvergütung im Kalenderjahr nicht erreicht wurde.
Gültig per 01.01.2023
Förderbeiträge
- 500 CHF/kWp bei Dachflächen von Neubauten
- 650 CHF/kWp bei bestehenden Dachflächen und dachunabhängige Anlagen
- 750 CHF/kWp bei vertikalen Anlagen (Fassaden und ähnliches)
Eigenverbrauch bzw. Rückspeisung ins Netz
Der Strom kann, soweit möglich, selber genutzt werden. Die Vergütung des in das Netz zurückgespeisten Stroms wird gemäss Art. 17 EEG auf Grundlage des marktorientierten Preises entrichtet.
Wird über ein Kalenderjahr eine definierte Mindestvergütung nicht erreicht, erfolgt die Auszahlung eines Ausgleichsbeitrages im Folgejahr.
Maximale Gesamtförderung (Land und Gemeinde)
Photovoltaikanlagen bis 250 kWp können nach Art. 13 EEG gefördert werden. Anlagen über 250 kWp sind als andere Anlagen von der Energiekommission nach EEG Art. 15 förderbar. Dabei sind Förderbeiträge pro Objekt bis CHF 400’000 und max. 75 % der beihilfefähigen Kosten/Mehrkosten möglich.
Die maximale Gesamtförderung (Land und Gemeinde) beträgt:
- 65 % der beihilfefähigen Kosten bzw. Mehrkosten (exkl. MwSt.) bei kleinen Unternehmen,
- 55 % bei mittleren Unternehmen
- 45 % bei grossen Unternehmen
- 75 % in den übrigen Fällen (kein Unternehmen)
Detaillierte Informationen zur Förderung in Liechtenstein siehe: www.energiebuendel.li
Wir schaffen für Sie Klarheit in der Vielfalt der Möglichkeiten von Förderungen
Jetzt anfragenIm Rahmen der Angebotserstellung klären wir:
- Stromtarife und Einspeisetarife der Standortgemeinde
- Förderprogramme von Gemeinden und Land
- mögliche Steuerabzüge
- berechnen die Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage mit Speicher, Ladeinfrastruktur usw.
Im Auftragsfall kümmern wir uns um die Anmeldung der verschiedenen Förderungen und deren Abwicklung.
Förderungen in der Schweiz
Die Grundlage der Förderung in der Schweiz bildet die Energiestrategie 2050. Ziel des Bundes ist es, den Ausbau erneuerbarer Energien aktiv zu unterstützen und Eigentümer beim Umbau ihrer Energieversorgung finanziell zu entlasten.
Detaillierte Informationen zur Förderung in der Schweiz siehe: www.energiefranken.ch
Bundesförderung mit Pronovo (EIV)
Die Einmalvergütung (EIV) bildet schweizweit die zentrale Basisförderung:
- CHF 350 pro kWp für die ersten 30 kWp installierter Leistung
- abgestufte Förderung bei grösseren Anlagen
- zusätzlicher 10 % Bonus für vertikale Anlagen zur Förderung von Winterstrom
Kantonale und kommunale Zusatzförderungen
Je nach Region profitieren Eigentümer zusätzlich von kantonalen oder kommunalen Förderprogrammen. Diese unterscheiden sich teils erheblich und können die Wirtschaftlichkeit eines Projekts weiter verbessern.
Steuerliche Entlastung bei energetischer Verbesserung
Gerade bei energetischen Sanierungen von Bestandsbauten lassen sich Investitionen häufig steuerlich geltend machen. Wer Dachsanierung und Photovoltaik intelligent kombiniert, nutzt doppelte Vorteile:
- reduzierte Zusatzkosten durch gemeinsame Gerüstnutzung
- höhere Energieeffizienz
- optimierte Gesamtinvestition
Wir schaffen für Sie Klarheit in der Vielfalt der Möglichkeiten von Förderungen
Jetzt anfragenIm Rahmen der Angebotserstellung klären wir:
- Stromtarife und Einspeisetarife der Standortgemeinde
- Förderprogramme von Gemeinden, Kanton und Bund
- mögliche Steuerabzüge
- berechnen die Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage mit Speicher, Ladeinfrastruktur usw.
Im Auftragsfall kümmern wir uns um die Anmeldung der verschiedenen Förderungen und deren Abwicklung.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- Ist es richtig, dass ich zusätzliche Förderungen erhalte, wenn ich mehr Energie produziere als ich selbst brauche?
Ja, das ist in gewissen Fällen respektive in gewissen Kantonen tatsächlich so.
Graubünden zum Beispiel hat diese Regelung: Wenn Sie mehr Energie erzeugen, als Ihr Gebäude benötigt, dann wird das sogenannten Flächenpotential zusätzliche gefördert. Die überschüssige Energie können Sie mit in einer Eigenverbrauschgemeinschaft mit ihrem Nachbar teilen. Sie sparen sich dabei die Netzkosten.
Das ist sehr sinnvoll, weil eine grosse Energieerzeugungsanlage kostengünstiger ist als zwei kleine.
- Ist der Bau einer PV-Anlage Pflicht?
Ja, in gewissen Fällen ist das tatsächlich so, dass Sie bei einem Neubau die Pflicht haben, einen Anteil Ihrer Energie erneuerbar zu erzeugen. Die Grundlage dafür sind die kantonalen Gesetzgebungen.
- Wird meine Ladestation gefördert?
In der Ostschweiz fördern mehrere Kantone die Installation von Ladestationen nicht nur bei Einfamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern, sondern auch bei Gewerbebetrieben und Gemeinde. Die Förderbedingungen variieren von Kanton zu Kanton ebenso wir die Höhe der Förderbeiträge. Ausserdem fördern einzelne Gemeinden Ladestationen zusätzlich.
- Werden Batteriespeicher gefördert?
Batterien werden, wenn überhaupt, dann von de Gemeinde gefördert. Je nach Standort bestehen unterschiedliche Möglichkeiten.
- Kümmern Sie sich um die Förderungen oder muss ich das selbst erledigen?
Wir begleiten Sie bei der Orientierung durch relevante Förderprogramme und zeigen transparent auf, welche Schritte notwendig sind.
Warum sie auf Büchel-Hoop setzen sollten
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Erfahrung im Rheintal
Seit 2009 haben wir über 30 MWp Leistung installiert und sind fest in der Region Liechtenstein & Ostschweiz verwurzelt.